Inter- und intragenerationelles Erinnern. by Jana Völlmecke

By Jana Völlmecke

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 1,0, Universität zu Köln (Institut für deutsche Sprache und Literatur II), Veranstaltung: Familienromane, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Erinnerungsstrukturen und -prozessen, bezüglich der Geschehnisse des zweiten Weltkrieges, die in der Kriegs- und den zwei Nachkriegsgenerationen des 20ten Jahrhunderts zum tragen kommen. Dabei wird ein Vergleich mit verschiedenen Figuren aus den Familienromanen Unscharfe Bilder und Himmelskörper gezogen.

Anhand dieser Romane können vor allem Parallelen, aber auch Unterschiede gegenüber der Theorie aufgezeigt werden. Teil eins der Arbeit erörtert dazu den Forschungsstand der literarischen Gattung Familienroman sowie den darin enthaltenen Erinnerungsdiskurs. Um eine Grundlage für die nachfolgende examine der Erinnerungsstrukturen zu schaffen, wird in Kapitel zwei anschließend eine knappe Betrachtung der Erinnerungs- und Gedächtnisforschung sowie eine zeitliche Einordnung der Generationen gegeben, die für diese Arbeit correct sind.

Auf eine kurze inhaltliche Zusammenfassung der zwei Romane in Kapitel 3.1 und 3.2 folgt, aufbauend auf die im Vorfeld erläuterte Theorie, eine examine des unterschiedlichen Umgangs der Generationen mit Erinnerungen an den zweiten Weltkrieg. Dabei wird die Fragestellung "Wie vollzieht sich Erinnerung in und zwischen den drei Generationen des 20ten Jahrhunderts in Familienromanen?" in den Fokus der Untersuchung genommen.

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Die Figur des Faust als Inspiration. Wie viel Urfaust steckt by Franziska Riedel

By Franziska Riedel

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, word: 1,3, Universität Bremen, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich von der Faustfigur des Volksbuch von 1578 und derjenigen Thomas Manns. Ziel der Arbeit ist herauszufinden, wie viele faustische Eigenschaften sich vom Urfaust des Volksbuchs in Manns Held Adrian Leverkühn wiederfinden lassen.
Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“ entstand 1947 und ist damit beinahe four hundred Jahre jünger als das Volksbuch. Beim „Doktor Faustus“ handelt es sich gewiss um eine der anspruchsvollsten Faust-Variationen, weswegen ein Vergleich des Urfausts und jenem viele Möglichkeiten eröffnet. Dass trotz des großen historischen Abstands der Entstehungen vielschichtige Parallelen zwischen beiden Büchern, und speziell zwischen den Protagonisten bestehen, soll diese Arbeit zeigen.
Es bietet sich an, hierbei chronologisch vorzugehen. Im 1. Kapitel werden die reason und Charaktereigenschaften der beiden Protagonisten dargestellt, die als prädisponierend für den nachfolgenden Teufelspakt gelten können. Hierbei werden neben der Herkunft von D. Faustus und Adrian Leverkühn die zentralen purpose für die Abschließung des Pakts und das Theologie-Studium durchleuchtet. Im 2. Kapitel geht es um den Teufelspakt, der in beiden Büchern von großer Wichtigkeit ist und um die Aspekte, die mit diesem zusammenhängen. Danach werden Reisen und Abenteuer der Protagonisten, die jeweiligen Liebesbeziehungen und die unterschiedlichen Rettungsversuche miteinander verglichen. Das three. Kapitel behandelt die Aspekte, die bei den Protagonisten nach dem Pakt auftauchen. Zunächst wird die Reue der beiden miteinander verglichen und im Nachfolgenden werden die Parallelen der Abschiedsrede der beiden Protagonisten thematisiert. Zum Schluss werden alle Aspekte in der Zusammenfassung noch einmal aufgegriffen und resümiert.

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Schadenszauber als Element der Hexenprozesse (German by Patricia Glowania

By Patricia Glowania

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, word: 2,3, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Germanistik), Sprache: Deutsch, summary: Schaut guy heute in esoterische Internetforen, in denen sich selbst bezeichnete Hexen und Magier austauschen, wird guy feststellen, dass Schadenszauber, insbesondere Liebeszauber, sehr beliebt sind. Es werden Schadenszauber für ehemalige Liebespartner vorgeschlagen oder Schadenszauber zur Bestrafung anderer Personen erwünscht. Dass dieser Schadenszauber mit seinen diversen Anwendungsgebieten eine sehr lange Geschichte hat und bereits in den Hexenprozessen des Mittelalters von Bedeutung battle, vermutet guy nicht, wenn guy sich die Beiträge der Forenbenutzer anschaut.
Ziel der Arbeit ist es die culture der Schadenszauber aufzuzeigen. Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle der Schadenszauber in den Hexenprozessen gespielt hat. Neben der Klärung allgemeiner Begrifflichkeiten und geschichtlicher Fakten soll der Schadenszauber an konkreten Beispielen erläutert werden. Da der „Hexenhammer“, verfasst von den beiden dominikanischen Inquisitoren Heinrich Institoris und Jakob Sprenger, bei der Benennung der einzelnen Elemente der Hexenprozesse eine entscheidende Rolle gespielt hat, wird er zur näheren Betrachtung herangezogen werden. Zudem soll er zur Eingrenzung der Datierung der Hexenprozesse dienen. Durch einen Exkurs in die Internetforen über Magie, Hexerei und Esoterik soll das Verständnis von Schadenszauber im heutigen Zeitalter mit dem ursprünglichen Verständnis verglichen und abgerundet werden.

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"Pierre et Jean" von Guy de Maupassant. Ist Maupassant dem by Selin Sahin

By Selin Sahin

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, word: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, summary: „Wenn Flaubert je einen Schüler gehabt hat, ist es man de Maupassant (1850-93), den
er in desillusionierender, detailgenauer Narration unterwiesen hat.“
Trotz dieser Zuweisung wird Maupassant dem Naturalismus zugeordnet, während mit
Flaubert (1821-1880) der Realismus ihren Höhepunkt erreicht. Wie kann Maupassant,
als eingeordneter Naturalist, zu so einem Ruf kommen? Stimmen die beiden
weltberühmten Autoren stilistisch und thematisch überein? Mit über quickly three hundred Novellen,
drei Dramen und sechs Romanen prägt man de Maupassant in seiner sehr kurzen
Lebzeit Frankreich und die Welt. Ein Klassiker ist sein Roman „Pierre et Jean“ (1888),
der mit dem Vorwort „Le Roman“ auch zu einem seiner wichtigsten Werke zählt. Da
dieses auch gegen Ende seiner Schaffenszeit entstanden ist, ist es interessant zu wissen,
wie er hier zum Realismus und Naturalismus steht und durch welche Strömung er mehr
geprägt wurde.
Um Antworten auf die auftauchenden Fragen zu finden, werde ich mich anfangs mit
dem, von Maupassant selbst verfasstem, Vorwort, das erfahrungsgemäß verwendet
wird, um auf das Thema hinzuleiten oder auf Entstehung und Mitwirkende einzugehen,
„Le Roman“ auseinandersetzen. Anschließend beschäftige ich mich mit dem Roman
selbst und analysiere die Handlung, erstelle eine Personenkonstellation und gehe auf
den individuellen Stil von Maupassant ein. Bezüglich des eigentlichen Schwerpunkts
des Seminars, prüfe ich den Roman auf die mir bekannten Realismuskriterien. Als
Abrundung werde ich die besondere Beziehung zwischen man de Maupassant und
Gustave Flaubert beleuchten und somit die Hauptfrage meiner Arbeit klären.

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Die Bedeutung des Kaffees in der Wiener Kaffeehaus-Literatur by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprache: Deutsch, summary: Diese Seminararbeit befasst sich mit der Bedeutung des Kaffees in den Wiener Cafés im ungefähren Zeitrahmen des Fin de Siècle, auch Zeit der Wiener Kaffeehaus-Literatur genannt - einer Zeit, die sich dadurch definiert, dass Künstler und Poeten ihr Leben vollständig auf die Kaffeehäuser verlegten, was once diese zum Erblühen brachte und zu einem wichtigen „Bestandteil des Volksseele“ erhob.

In jeder Stadt finden sich heute und fanden sich schon damals eine große Anzahl mannigfaltiger Cafés, die zur Begegnungsstätte und zu einem Ort des gegenseitigen Austauschs oder auch der Möglichkeit zur persönlichen Atempause vom Alltag dienen. Bis zum zweiten Weltkrieg und danach noch stellenweise aufflackernd warfare das Kaffeehaus für nahezu alle Literaten, Künstler und Musiker Wiens der Mittelpunkt des Schaffens, der Ort, wo gelebt, geliebt, gebildet und zum Begriff des Kaffeehauses als Kulturinstanz beigetragen wurde. Es struggle für die Schriftsteller und Literaten ein „permanente{r} Aufenthalts- und {...} Arbeitsort“ .

Doch welchen Stellenwert besaß nun der Kaffee in einer solchen gastronomischen Einrichtung. struggle das Besondere am Kaffeehaus der Kaffee oder doch das Haus?

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Auf den Spuren der Lebens- und Literaturgeschichte von Penčo by Rossitza Mitreva de Zulli

By Rossitza Mitreva de Zulli

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Slawische Länder, word: 2, Universität Wien (Slawistik), Veranstaltung: Bulgaristik Proseminar, Sprache: Deutsch, summary: In den lyrischen Beschreibungen verschiedenster Persönlichkeiten der Weltkunst und Kultur gelingt es Penčo Slavejkov feste Brücken zwischen Epochen, Kunstrichtungen und Kulturen zu schlagen. Der Künstler bzw. die schöpferische Persönlichkeit schenkt der Welt Licht durch die Reinheit seiner Schöpfungen. Diese Reinheit übernimmt die Aufgabe, die Köpfe und Herzen der Menschen zu öffnen. Unabhängig davon, ob jemand Musik komponiert, malt oder schreibt, drückt sie ihre erhabene Seele aus, die über das Sichtbare und das Realistische hinweg zu fliegen vermag. Als solche von den Ketten des Alltags befreite Seele macht sie sich auf den Weg zum Unendlichen.

In dieser Arbeit wurden einige Stationen aus Penčo Slavejkovs Leben ausgewählt, um einen Einblick in die Welt bzw. in einen kleinen Teil des bedeutenden literarischen Schaffens dieses außerordentlichen bulgarischen Autors zu ermöglichen. Die ausgewählten Stationen bzw. Ortschaften verlaufen jedoch nicht chronologisch mit seiner Biographie, sondern wurden von der Verfasserin der Arbeit als Vorschlag gesehen, jeweilige Werke des Autors in ein passendes Ambiente zu stellen.

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Ein Humanist auf Reisen. Inwiefern spiegelt sich die by Anonym

By Anonym

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, observe: 1,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am major (Institut für Romanische Sprachen und Literaturen), Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit untersucht Montaignes Reise im Hinblick auf den humanistischen Kontext. In einer kurzen Einführung werden daher die Grundzüge dieser Geisteshaltung und Montaignes humanistische Bildung angeschnitten. Anschließend werden sämtliche rationale erörtert, die Montaigne zum Antritt dieser Reise bewegt haben. Daraufhin erfolgt eine kurze Darstellung des Schreibstils des Reisetagebuchs. Im Mittelpunkt der Hausarbeit steht allerdings folgende Frage: Inwiefern hat sich Montaignes humanistische Haltung in seiner artwork zu reisen widergespiegelt? Abschließend endet die Arbeit mit einem Fazit.

Michel de Montaigne wurde am 28. Februar 1533 auf dem Schloss Montaigne im Südwesten Frankreichs geboren. Sein Vater Pierre Eyquem de Montaigne warfare ein wohlhabender Schlossherr mit adliger Abstammung und seine Mutter Antoinette Louppes de Villeneuve kam aus einem vermögenden jüdisch-portugiesischen Elternhaus. Nach seiner Schulausbildung fügte sich der junge Montaigne dem Wunsch seines Vaters, begann ein Jurastudium und wurde schließlich Parlamentsrat in Bordeaux.

Montaigne lebte in der Epoche der Renaissance, in der sich auch die humanistische Geisteshaltung entwickelte. Diese Strömung ging mit der Loslösung von der strengen Führung der katholischen Kirche, der Orientierung an der griechisch-römischen Antike und der Fokussierung auf die Individualität des Menschen einher.

Montaigne ist vor allem durch sein Werk "Les Essais" bekannt geworden, das im Jahre 1580 veröffentlicht wurde. Dieser Arbeit hat er es zu verdanken, dass er bis heute als Erfinder der gleichnamigen literarischen Gattung gilt. Nachdem er sich viele Jahre seinen Essays gewidmet hatte, trat er am 12. Juni 1580 eine Reise an, die über siebzehn Monate dauerte und ihn über die Schweiz und Deutschland bis nach Italien führte. Im Laufe der Reise verfasste zuerst ein anonym gebliebener Sekretär und später Montaigne selbst ein Reisetagebuch, das der Öffentlichkeit quick 2 hundred Jahre vorenthalten blieb. Erst im Jahre 1770 wurde das Originalmanuskript im Schloss Montaigne entdeckt und vier Jahre später veröffentlicht.

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Curiositas und Melancholie in der "Historia des D. Johann by Anne-Marie Schmidt

By Anne-Marie Schmidt

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, observe: 2,3, Technische Universität Dresden (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar "Die Historia von D. Johann Fausten", Sprache: Deutsch, summary: Alle namhaften deutschen Transformationen des Fauststoffs gehen auf die Historia des D. Johann Fausten zurück, die 1587 in Frankfurt von Johann Spieß herausgegeben wurde, denn es hätte „ein grosse nachfrage nach gedachtes Fausti Historia bey den Gastungen vnnd Gesellschafften“ gegeben. Im Zentrum dieser Arbeit soll eine Transformation analysiert werden, deren unmittelbare Textvorlage die Historia conflict und die in der bisherigen Forschung nur dezente Aufmerksamkeit genossen hat. Sie ist wiederum die Grundlage aller nachfolgenden Transformationen der englischen Fausttradition: The English Faustbook von 1588.
Wie bereits die Forschung gezeigt hat, wird in den vielen Faustversionen nicht der Stoff tradiert, sondern textual content transformiert. Dabei steht die Identität Fausts im Mittelpunkt, von der einzelne Aspekte durch die Transformationen erschaffen, verändert oder betont werden, wobei jeder Autor seine eigenen Schwerpunkte setzte, wie es MARINA MÜNKLER passend beschrieb: „Wer etwas verändert, dem ist etwas aufgefallen – etwas, das er für langweilig, überflüssig, verbesserungsbedürftig, irritierend, beunruhigend oder inakzeptabel hielt.“ Als wesentliche Identitätsmarkierungen des Faust sieht sie „curiositas, Melancholie und Gewissen […] Zauberei und Karriere.“ Da eine examine dieser fünf Semantiken den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, werden vordergründig die beiden Semantiken curiositas und Melancholie analysiert werden und welchen Einfluss die Umgestaltungen des Autors des EFB auf sie nehmen. Aufgrund der eng miteinander verknüpften Thematiken, wie sich noch in der weiteren examine zeigen wird, werden Überschneidungen und Betrachtungen gleicher Episoden unter unterschiedlichen Gesichtspunkten nicht vermeidbar sein.

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Homer verstehen: Mit einem Geleitwort von Walter Jens by Dietrich Mannsperger,Brigitte Mannsperger,Walter Jens

By Dietrich Mannsperger,Brigitte Mannsperger,Walter Jens

Seit den neuen Ausgrabungen in Troja und der großen Ausstellung vor einigen Jahren ist Homer in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die ›Ilias‹ gilt nun als Quelle zur Geschichte Trojas, das Epos wurde für den Hollywood-Film inszeniert, Homer als erster Dichter des Abendlandes gefeiert. Brigitte und Dietrich Mannsperger bieten eine Einführung in ›Ilias‹ und ›Odyssee‹ für Leser des 21. Jahrhunderts, ohne dass Griechischkenntnisse vorausgesetzt werden. Dabei gehen die beiden Autoren exemplarisch vor: Orientiert an aktuellen Problemstellungen und Sachthemen sowie unterstützt durch Textzitate in neuer Übersetzung lassen sie das homerische Epos als dichterische Verwandlung von Mythos und Realität verstehen. So eröffnet sich der Zugang zu einer berühmten, aber wenig gelesenen Dichtung.

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Eine vergleichende Betrachtung der Brüder Buddenbrook und by Kristin Rohbock

By Kristin Rohbock

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 1,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Buddenbrooks, Sprache: Deutsch, summary: Auf den ersten Blick scheinen die Brüder Thomas und Christian Buddenbrook völlig gegensätzliche Charaktere darzustellen, nach und nach treten jedoch auch Gemeinsamkeiten der beiden Figuren auf. Sie erscheinen zunehmend als Repräsentanten einer Gegebenheit: des Verfalls der Kaufmannsfamilie. Die Brüder weisen vielfältige Symptome eines Krankheitsbildes auf, das in beiden Fällen auf unterschiedliche Weise zur Lebensuntauglichkeit und letztendlich zum Scheitern führt.

Die vorliegende Hausarbeit zeigt, wie es dem Autor gelingt, den Verfall der Kaufmannsfamilie Buddenbrook mit den beiden jeweils auf ihre Weise "entarteten Lebensformen" Thomas und Christian darzustellen. Dabei wird vor allem auf die Entwicklung ihrer '"als Kennzeichen einer vorhandenen Neurasthenie gewertet[en]“ Krankheitssymptome und die vom Autor beschriebene fortschreitende Degeneration ihrer Persönlichkeit Bezug genommen. Beide Charaktere werden zunächst kurz vorgestellt und ihre Entwicklung im Romanverlauf geschildert; daran anschließend wird ihr Verhältnis zueinander beschrieben. Zusammenfassend werden beide Figuren im Hinblick auf ihr Auftreten und die Entwicklung ihrer Krankheiten im Romanverlauf vergleichend gegenübergestellt, um so noch einmal ihren eigenen Verfall und damit ihren Beitrag zum Verfall der gesamten Familie zu verdeutlichen.

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