Blickregime der Migration: Images und Imaginationen des by Christine Bischoff

By Christine Bischoff

Die Gleichzeitigkeit der Diskussionen um Mehrsprachigkeit, 'Multi-Kulti' sowie um die 'Anti-Minarett-Initiative' und Annahme der Volksinitiative 'Gegen Masseneinwanderung' in der Schweiz sind Beleg für einen Paradigmenwechsel im medialen Umgang mit Migration: Das Fremde muss nicht mehr einfach immunologisch abgewehrt werden, sondern wird als immanente Hybridität der Gesellschaft dargestellt. Genauso können sich daran aber auch visuelle und verbale Gewalt- und Erschöpfungsreaktionen entzünden.
Die Autorin analysiert einschlägige Bild-Text-Arrangements zum Thema Migration in Schweizer Printmedien, um bilddiskursanalytisch und mithilfe von Interviews mit Bild- und Textredakteurinnen und -redakteuren der medial formierten, soziokulturellen (Neu-)Ordnung im Umgang mit dem Fremden auf die Spur zu kommen.
Eben weil Migration in den Medien zum Dauerthema geworden ist, eignet dieses sich zur Dekonstruktion von Blickregimen: Mediale Bild-Text-Formationen sind keine bloßen Repräsentationen, sondern eine ko-konstruktive Kraft in Herstellung und Wandel soziokultureller Ordnungen. Anhand der Massenmedien lässt sich nachzeichnen, wie die Selbst- und Fremdthematisierung in Zeiten ökonomischer Interdependenzen, ökologischer Wechselwirkungen, medialer Vernetzungen, räumlicher und kultureller Mobilität hybrid werden und die Navigation durch dieses Gelände immer komplexer wird.

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Unternehmensverantwortung im institutionellen Umfeld: Ein by Karen Bogdanski

By Karen Bogdanski

Die Themen Unternehmensverantwortung (Corporate accountability) und Nachhaltigkeit haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Vor allem in Ländern mit stark strukturierten Wirtschaftssystemen, wie Deutschland und den Niederlanden, ordnen sich diese Themen in bereits vorhandene Konzepte ein. Auf welche Weise wirken diese institutionellen Strukturen auf Unternehmen und ihre Strategien zur Unternehmensverantwortung ein? In dieser Forschungsarbeit geht es auf der einen Seite darum festzustellen, was once Unternehmen als ihre Verantwortung definieren und welche Programme sie aufsetzen, um den neuen Herausforderungen zu begegnen. Auf der anderen Seite werden die Definitionen und Herangehensweisen von Institutionen, wie Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden und Ministerien, die das Umfeld von Unternehmen bilden, analysiert. Untersucht werden deutsche und niederländische Unternehmen aus der Finanzindustrie sowie der Telekommunikationsbranche.

Karen Bogdanski studierte an den Universitäten Düsseldorf, Utrecht (Niederlande) und Münster Sozial-, Wirtschafts- und Politikwissenschaft mit den Schwerpunkten Politische Ökonomie und company accountability. Mit dieser Untersuchung promovierte sie an der Universität Münster im Fach Politikwissenschaft.

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Politische Herrschaft jenseits des Staates: Zur by John Emeka Akude,Anna Daun,David Egner,Daniel Lambach

By John Emeka Akude,Anna Daun,David Egner,Daniel Lambach

Die Legitimität politischer Herrschaft ist seit der Geburt der Philosophie im antiken Griechenland das zentrale Thema des politischen Denkens. Die Transformationsforschung ist dagegen ein sort der jüngsten Entwicklung der Politikwissenschaft. Während diese sich bisher darauf beschränkt hat, die Transformation von Diktaturen zu Demokratien, von illegitimer zu legitimer Herrschaft innerhalb der shape des modernen Staates zu untersuchen, gehen die in diesem Band versammelten Beiträge der Frage nach, wie sich politische Legitimität außerhalb des nationalstaatlichen Rahmens bildet und verändert. Dazu werden Fallbeispiele sowohl aus der Gegenwart als auch aus der Vergangenheit analysiert und abschließend verglichen.

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Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige by Wolfgang Wolinski

By Wolfgang Wolinski

Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, be aware: 1,0, Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung (Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung - division für Wirtschaftsrecht und Europäische Integration), Veranstaltung: Universitätslehrgang "Menschenrechte", Sprache: Deutsch, summary: Das „Internationale Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien“, im folgenden ICTY, Haager Tribunal oder Tribunal, ist am 25. Mai 1993 auf Grundlage der Resolutionen 808 und 827 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, in Den Haag errichtet worden, nachdem die in Bosnien-Herzegowina verübten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit als „Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit“ eingestuft wurden.

In seiner Funktion als Ad-hoc-Gerichtshof erhielt das ICTY vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen weitreichende Aufgaben, die einerseits die strafrechtliche Verfolgung, Aufklärung und Ahndung der seit 1991 im Gebiet des ehemaligen Jugoslawien begangenen völkerrechtlichen Verbrechen umfasste und andererseits die nationale Versöhnung und Befriedung forcieren und dadurch zukünftige Menschenrechtsverletzungen verhindern sollten.

Am 22.10.2010 wurde vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen der „International Residual Mechanism“ geschaffen. Es handelt sich dabei um jene Einrichtung, welche es ermöglicht, die wesentlichsten Funktionen des Tribunals auch nach der Beendigung des Mandates des ICTY weiterzuführen. Damit verbunden sind ein stufenweiser Abbau des Personals und der finanziellen Ressourcen und damit ein Auslaufen der Tätigkeit des ICTY. Wann genau dies sein wird, ist ungewiss, aber ein Ende mit Ablauf das Jahres 2017 scheint realistisch. Grundlage für das Inkrafttreten des „International Residual Mechanism“ ist der Abschluss der letzten ausstehenden Verfahren gegen Radovan Karadzić und Ratko Mladić.

Insofern erscheint es nach mehr als 20 Jahren Tätigkeit des ICTY bzw. mit der Einstellung der Ermittlungs- bzw. Anklagetätigkeit angebracht, die tatsächliche Bilanz des Tribunals im Rahmen dieser Studie zu untersuchen. Das bedeutet für die sector des ehemaligen Jugoslawien, sich in erster Linie mit den Ursachen und den Auswirkungen des Krieges und den möglicherweise noch nicht überwundenen oder gänzlich neuen Konflikten zu befassen.

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Murks im Mund: Missstände in der Zahnmedizin (German by Tanja Wolf

By Tanja Wolf

In den Zahnarztstuhl setzt sich niemand so richtig gern. Wenn dann noch eine hohe Rechnung droht oder die Behandlung nicht intestine gelungen ist, sind Patienten oft verärgert und ratlos zugleich. Implantat oder Brücke, Inlay oder Füllung, Teilkrone oder Krone – kaum jemand kann beurteilen, welche Behandlung wirklich nötig ist und used to be sie kosten darf. Die Eigenbeteiligung für Patienten steigt, und das komplizierte Kostensystem bietet wunderbare Einnahmequellen für Zahnärzte. Vom Bleaching bis zur Zahnspange werden viele Extras verkauft. Die Kommerzialisierung ist in der Zahnmedizin weit fortgeschritten. Schwarze Schafe schreiben horrende Rechnungen und werden kaum kontrolliert. Patienten dagegen müssen ihren Eigenanteil mühsam zivilrechtlich zurückfordern und Folgekosten selbst tragen. Tanja Wolf beschreibt viele weitere Missstände in der Zahnmedizin, die uns alle betreffen: kaum Qualitätskontrollen, eine undurchsichtige Titelflut, ein Gutachten-System mit vielen Fragezeichen, ein Mangel an echter Dentalhygiene und eine überbewertete Kieferorthopädie. Die Medizinjournalistin hat die Ergebnisse ihrer akribischen Recherche in diesem prägnanten Patientenratgeber zusammengetragen, mit konkreten Fällen aus der Praxis, dazu gibt es Tipps und Ratschläge, worauf guy als sufferer achten sollte, um eine gute und nicht überteuerte Behandlung zu bekommen.

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Superwahljahr 2009: Vergleichende Analysen aus Anlass der by Jens Tenscher

By Jens Tenscher

Im Superwahljahr 2009 standen Parteien, Massenmedien und Wähler unter besonderem Kommunikationsstress. Eine Vielzahl von Wahlkampagnen auf kommunaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene wurde seitens der politischen Akteure in enger zeitlicher Abfolge geplant, koordiniert und mit dem Ziel inszeniert, die Wähler zur Stimmabgabe zu mobilisieren. Ihr hauptsächliches Augenmerk legten dabei nicht nur die Parteien auf die Bundestagswahlen im Herbst des Jahres. Die vorgelagerten Wahlen – insbesondere die Europawahlen – schienen dagegen auch für die massenmedialen Beobachter und die meisten Bürger vornehmlich als „Stimmungstest“ zu dienen. Diese seltene zeitliche Nähe von Bundestags- und Europawahlen macht sich der vorliegende Band zunutze, um sich in konsequent vergleichender Perspektive und auf empirischer Grundlage mit den Parteienkampagnen, der Medienberichterstattung und dem Wahlverhalten im Jahr 2009 auseinanderzusetzen. Dabei kommen Ähnlichkeiten und Unterschiedlichkeiten, aber vor allem das Ausmaß der wechselseitigen Beeinflussung von Haupt- und Nebenwahlen zum Vorschein.

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Drohnen: Chancen und Gefahren einer neuen Technik (Politik & by Kai Biermann,Thomas Wiegold

By Kai Biermann,Thomas Wiegold

Der Tod aus heiterem Himmel - Tausende hat er bereits getroffen. Ausgelöst wurde er von bewaffneten Drohnen, die nicht zu sehen und nicht zu hören waren, gesteuert von anderen Kontinenten aus, ohne Risiko für das Leben der Angreifer. Drohnen sind die modernsten Waffen unserer Zeit, aber zugleich erweisen sie sich auch als sinnvolle Helfer in der Landwirtschaft, bei der Bekämpfung von Waldbränden oder der Paketzustellung.
Dieses Buch gibt erstmals einen Überblick über die Geschichte der neuen Technik. Die Autoren sprachen mit Drohnenpiloten und Luftwaffengenerälen, mit Programmierern und Logistikexperten. Sie zeigen rechtliche Probleme auf und liefern einen Ausblick auf die nächste new release dieser revolutionierenden Technik.

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Spanische Migrations-, Flüchtlings- und Asylpolitik vor und by Sandra S.

By Sandra S.

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, be aware: 2,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Sprache: Deutsch, summary: Jährlich wandern mehrere tausend Menschen aus Drittländern nach Spanien ein. Sie kommen in kleinen Booten, durchschwimmen die Gewässer zwischen Nordafrika und den Exklaven Ceuta und Melilla oder schließen sich sogenannten „Schlepperbanden“ an. Andere nehmen den offiziellen Weg über spanische Behörden. Sie fliehen vor Menschenrechtsverletzungen in ihren Heimatländern, vor politischer Verfolgung oder Armut. Die Immigranten hoffen auf mehr Gerechtigkeit, eine bessere wirtschaftliche Lage oder sehen in der iberischen Halbinsel schlicht das Tor nach Europa.

Doch wie hat sich die Migration überhaupt entwickelt? Warum ist das einstige Auswanderungsland zu einem der beliebtesten Einwanderungsländer Europas geworden? Wie ist die Gesetzeslage für Flüchtlinge oder Asylbewerber und wie hat sie sich durch die verschiedenen Legislaturperioden hindurch verändert? Wie hat sich der Arabische Frühling auf die Flüchtlingsströme ausgewirkt? Bestätigt sich die in Europa publizierte Meinung, die südeuropäischen Staaten hätten giant Flüchtlingswellen zu bewältigen in statistischen Zahlen? Oder ist es vielmehr ein Irrbild, dass Medien und Politik verbreiten?

Diese Fragen sollen im Folgenden anhand von statistischen Auswertungen, Medienberichten und Regierungserklärungen beantwortet werden. Zusätzlich wird Sekundärliteratur, vornehmlich der letzten zehn Jahre, hinzugezogen.

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Die EU-Assoziierungsabkommen mit den Staaten Osteuropas by Martin Oppermann

By Martin Oppermann

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - quarter: Osteuropa, observe: 2.0, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (IPW), Veranstaltung: Die Europäische Union zwischen Integration und Erweiterung, nine Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Europäische Union (EU) besteht seit dem Inkrafttreten des Maastrichter Vertrages am 1.11.1993. Sie ging aus den Europäischen Gemeinschaften in Verbindung mit einer „Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik“ sowie „Zusammenarbeit in den Bereichen Justiz und Inneres“ hervor. Mitgliedsländer sind seit 1995 Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Schweden, Spanien und Portugal. Die Aufgaben und Kompetenzen der european werden durch gemeinsame Organe wahrgenommen, so zum Beispiel als oberstes Organ der Ministerrat und als Exekutive die Kommission der european. Die Zielsetzung, welche in der 1986 unterzeichneten Einheitlichen Europäischen Akte niedergelegt ist, basiert auf einem Einigungsprogramm, das über Zollunion, gemeinsamen Binnenmarkt, einheitliches europäisches Währungssystem und die politische Zusammenarbeit die Verwirklichung der polischen Union anstrebt.
Die Erweiterung der Europäischen Union ist eine große Herausforderung für alle Mitgliedstaaten und die beitrittswilligen Länder. Sie dient der politischen und wirtschaftlichen Stärkung Europas und verfolgt darüber hinaus globale machtpolitische Aspekte. So sollen z.B. in der ersten Runde der Erweiterung 10 Staaten in die Union integriert werden. Allein dadurch vergrößert sich die Bevölkerungszahl um ca. a hundred Millionen auf etwa 480 Millionen EU-Bürger (vgl. Wöhlert, Torsten 2001). Dies soll Handel und Wirtschaft beleben und sich positiv auf die Weiterentwicklung und das Zusammenwachsen des europäischen Marktes auswirken. Verbunden mit einer wachsenden Wirtschaftskraft gewinnt die european auch auf internationaler Bühne an Gewicht und Einfluss gegenüber anderen großen Staaten, wie zum Beispiel den Vereinigten Staaten von Amerika oder China (vgl. Schmidt, Helmut 1998, S.12-13.).

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